Das Geheimnis lebenslanger Flitterwochen

Das Geheimnis lebenslanger Flitterwochen

Der Erfolg von Büchern wie „Meditation für Skeptiker“ zeigt: Viele Menschen sehnen sich durchaus nach einer Erweiterung des Bewusstseinsraums – aber bitte so, dass der Verstand hinterherkommt, dass man nicht gezwungen ist, mehr oder weniger abenteuerlichen Erklärungen blind Glauben zu schenken. Dafür scheinen die Errungenschaften der Aufklärung für unsere Gesellschaft schlichtweg zu prägend.

Der Wissenschaftler Bruce Lipton gilt Vielen als Vater der „neuen Biologie“. Auf der DVD Berührende Biologie – Befreiung aus der Zellprogrammierung gibt er einen faszinierenden Einblick in brandneue Forschungszweige, in deren Licht Grundannahmen der Mystik und Spiritualität mit einem Mal in einem anderen Licht erscheinen: Sie lassen sich nicht nur plausibel mit den neuesten Erkenntnissen aus Quantenphysik, Stammzellenforschung und Neurowissenschaften in Einklang bringen – wer Liptons mitreißendem Vortrag folgt, erkennt, dass die moderne Wissenschaft geradezu zwangsläufig eine empirisch abgesicherte spirituelle Weltsicht eröffnet.

Wir werden in den Himmel geboren
„Wir werden in den Himmel geboren“, bringt Lipton seine provokante These auf den Punkt. Dann setzt eine Programmierung durch äußere Autoritäten ein, der wir im Alter von 0 bis 7 Jahren weitestgehend ausgeliefert sind. Wie ein Aufnahmegerät speichert unser Unbewusstes Glaubenssätze ab – und je mehr wir später unter Stress stehen, desto größer ist der Anteil des programmierten Unterbewussten an unserem Handeln.

„Der Mensch wurde nicht gebaut, um in Stress zu leben“, so Lipton. Im Stresszustand sei nachweislich das Wachstum regenerierungsbedürftiger Zellen verhindert, das Immunsystem gedrosselt, die Intelligenz vermindert. Ganz anders im Zustand der Verliebtheit: Dann entspringen 90 % unseres Handelns dem bewussten präfrontalen Kortex, der unseren ureigenen Wünschen und Bedürfnissen – unserem authentischen Selbst – Ausdruck verleiht.

Berührung macht gesund
Liptons revolutionäre Einsicht: Wir haben es selbst in der Hand, die Flitterwochen auf unsere gesamte Lebenszeit und sämtliche Lebensbereiche auszudehnen – und damit den Himmel auf Erden zurückzubringen. Ein Mangel an liebevollen Berührungen erwies sich in Tierversuchen, die Lipton im Vortrag beschreibt, als Krankheiten verursachend. Durch Berührung hingegen bilden sich neue Stressrezeptoren, das Nervensystem kann sich in herausfordernden Situationen besser regulieren.

Die moderne Psychologie findet immer eindrücklichere Belege, welche Rolle Spiritualität für die Stressbewältigung und damit die Gesunderhaltung spielt. Liptons Entdeckung, dass der Mensch so gut wie gar nicht von seinen Genen determiniert ist, wie es die herkömmliche Wissenschaft nahelegt, sondern davon, welche Signale in Form von Ernährung, Umwelteinflüssen und Gedanken auf die Zellmembran treffen, erweist sich als Schlüssel zur Erkenntnis, dass ein spirituelles Weltbild mehr ist als ein Hirngespinst: Das eigentliche Selbst liegt außerhalb unseres Organismus! Unser Organismus ist mit einem Fernseher vergleichbar, die Membrane der Zellen mit Antennen – das eigentliche Programm stammt von Außen.

Der Kosmos, der sich selbst erfährt
Mithilfe unserer Sinne konvertiert unser Körper das vibrierende Leben um uns herum in eine Schwingung – das immaterielle Universum erfährt sich selbst, wie es in vielen spirituellen Traditionen wie dem Yoga heißt. Auch wenn der Fernseher kaputt geht, existiert das Programm weiterhin – ewiges Leben. Ein Vortrag, der keinen Stein auf dem anderen lässt und uns ausbrechen lässt in eine Freiheit jenseits der unbewussten Programmierung.

Mehr zum Film im Shop: Berührende Biologie - Befreiung aus der Zellprogrammierung (Doppel-DVD) mir Dr. Bruce H. Lipton